Gastbeitrag: Warum sich Jammern nicht wirklich lohnt

Gastbeitrag von Gertraud Ebner

Warum sich Jammern nicht wirklich lohnt!

Bist du dabei bei meiner 7-tägigen Challenge?? Ernenne dein Leben zur „jammerfreien Zone“! Wie das geht – und was es damit auf sich hat, erfährst du in meinem heutigen Blogbeitrag.  

Hallo liebe/r Leser/in, Freund und Weggefährte,

ich lade dich ein, die nächsten 7 Tage mal ganz bewusst zu einer „jammerfreien Zone“ zu machen.

Beobachte dich, deine Gedanken und deine Worte und wann immer du merkst, da jammerst du schon wieder z.B. über

  • den Nachbarn, der gerade jetzt den Rasen mähen muss (wo du dich jetzt im Garten entspannen willst)
  • das Wetter, das nicht so toll ist (und du deine Freizeitpläne somit umschmeissen musst)
  • den Zug, der mal wieder zu spät kommt (und du dich doch so beeilt hast, pünktlich zu sein)
  • den Verkäufer, der dich unfreundlich bedient (und das bei deiner guten Laune)
  • das Essen, das nicht so schmeckt wie erhofft (obwohl du dich so bemüht hast)
  • die Kinder, die mal wieder nur streiten (anstatt friedlich miteinander zu spielen)
  • oder den Partner, der mal wieder seine „Macken“ auslebt (… stöhn…)

… Ja … wann immer du dich dabei erwischst, so beginnst du von vorne. Mit Tag eins – und startest erneut deine 7-Tage-Challenge.

Lass dich auf dieses „Experiment“ ein – du wirst über das Resultat staunen!

Ich habe dazu auch vor einiger Zeit schon ein sehr interessantes Buch von Will Bowen gelesen – es heißt „einwandfreiEr rät darin sogar diese „jammerfreie Zone“ 21 Tage zu machen, um diese Gewohnheit zu durchbrechen. Die magischen 21 Tage – ich kenne die aus anderen Bereichen. Nun, ich habe es damals versucht, jedoch muss ich gestehen … bis zu den 21 Tagen habe ich es leider nicht geschafft. Ich habe oft wieder bei Tag eins begonnen. Jedoch kann ich mit Stolz und Sicherheit behaupten, weit mehr als „nur“ 21 Tage jammerfrei geschafft zu haben (es war halt nur nicht am Stück).

Was mir während der Zeit aufgefallen ist, ich habe viele Dinge viel aufmerksamer beobachtet und anders wahrgenommen, vieles hinterfragt und auch manches „angenommen“. Viele Situationen habe ich einfach nicht mehr negativ bewertet. Ich habe meinen Fokus auf das Positive ausgerichtet. Natürlich gelingt mir das auch heute noch nicht immer und kommt auch hier und da noch der „Jammerer“ durch, doch vieles hat sich wie gesagt verändert.

Es geht hier auch nicht darum, alles nur noch durch die rosa-rote Brille zu sehen. Nein, sondern vielmehr solltest du dich fragen, WARUM du ins Jammern geraten bist. Meistens geschieht es aus einem Zustand von Unzufriedenheit. Du kannst dir hierzu gerne auch folgende Fragen stellen (je nach Situation):

  • Welche deiner Bedürfnisse sind gerade nicht erfüllt?
  • Was würdest du dir in dem Moment einfach wünschen?
  • Wo fühlst du dich überfordert?
  • Was darfst du aus dieser Situation lernen
  • Warum bist du gestresst?
  • Warum nervt es dich?

Hinterfrage in diesem Zusammenhang ruhig öfter mal dein „berechtigtes Jammern“, es hat ja in der Regel einen Grund. Und den gilt es zu erkennen.

Der Punkt ist nur der: Jammern ändert nichts an den Umständen. Im Gegenteil, oftmals zieht es den Jammerer sogar noch weiter runter. Und es kostet sogar noch jede Menge Energie. Diese kannst du viel besser für die Lösungsfindung oder die „Blickwinkel-Änderung“ einsetzen.

Eine Gewohnheit zu durchbrechen dauert manchmal einfach seine Zeit.

Auch wenn es dir am Anfang nicht leicht fällt und du immer wieder bei Tag eins beginnst: Bleib trotzdem motiviert, bleib dabei!

Du wirst sehr bald schon sehen: Es lohnt sich!!

Positive Auswirkungen deiner „7-Tage-Challenge“:

Wenn du diese Challenge erfolgreich durchziehst, wirst du bald feststellen, dass sich so manches in deinem Leben zum Positiven verändert. Du wirst entspannter, gelassener und fröhlicher. Du hast mehr Energie, fühlst dich leichter, bist zielgerichtet und behältst deine gute Laune.

Je aufmerksamer du deinen Fokus auf das Positive lenkst, in misslichen Situationen auch das Gute siehst, es vielleicht mit Humor nimmst oder dich fragst, ob es denn „wirklich so schlimm ist“ – umso mehr wirst du den positiven Effekt spüren. Du wirst lernen, deine Bedürfnisse (mehr) zu achten und diese auch zu äußern, evtl. auch klar(er) Grenzen zu setzen. Vielleicht ist es auch nötig, dir mehr Entspannung zu gönnen, dir mehr „Auszeiten“ zu nehmen. Und mit Humor geht wirklich vieles leichter. Nimm nicht alles so ernst und vor allem, nimm manches nicht so persönlich. Du lernst dadurch, positiv nach Lösungen zu suchen und neue Wege zu finden, ja auch Möglichkeiten und Alternativen zu erkennen.

In diesem Sinne, dir eine wundervolle, lebensverändernde „jammerfreie Zone“!!

Let´s start it – Let´s do it!!

Ich würde mich freuen, wenn du deine Erfahrungen mit mir/uns in den Kommentaren teilst.

Herzliche Grüße

Gertraud

Mit lieben Dank an Getraud

 

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Ein Gedanke zu „Gastbeitrag: Warum sich Jammern nicht wirklich lohnt“

  1. Hallo liebe Gertraud
    Das ist ein toller Beitrag und ich hoffe das er sehr viele Menschen erreicht. Ich weiß, dass das Jammern keine Probleme löst und versuche selber, meist nachdem ich ausführlich gejammert habe, denn es muss einem ja erstmal bewusst werden, das man jammert, eine Lösung zu finden. Im Laufe der letzten Jahre ist es auch bei mir überwiegend Jammer frei, und es fühlt sich klasse an. Das einzige Problem was ich nun habe ( jammer) ich halte es nicht lange mit Menschen aus die ständig jammern und dadurch den Blick so verengt haben das ihnen nur ein „aber“ „wenn“ und „hätte“ in den Sinn kommt.
    Die Challange 7 Tage Jammer frei finde ich Klasse, also ich mach mit !!
    Liebe Grüße
    Natalie

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